Thüringen: Besoldungsgesetz § 24 Bemessung des Grundgehalts

Beamten-Magazin & Taschenbuch für Beamte im Doppelpack für nur 19,50 Euro
Informationen rund um die Besoldung, Beihilfe und Beamtenversorgung? Für nur 19,50 Euro bekommen Sie das Beamten-Magazin 12 x im Jahr und gratis dazu gibt es 1 x jährlich das beliebte Taschenbuch "Wissenswertes für Bamtinnen und Beamte" >>>>weiter
Link-TIPP zur Beamtenbesoldung im Land Thüringen: www.besoldung-thueringen.de

Thüringer Besoldungsgesetz

§ 24 Bemessung des Grundgehalts

(1) Das Grundgehalt wird, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist, nach der dienstlichen Erfahrung (Erfahrungsstufen) bemessen. Das Aufsteigen in den Erfahrungsstufen beginnt im Anfangsgrundgehalt der jeweiligen Besoldungsgruppe am Ersten des Monats, in dem der Beamte erstmals in ein Dienstverhältnis mit Dienstbezügen bei einem öffentlichrechtlichen Dienstherrn eingestellt wird. Davor liegende Zeiten in einem hauptberuflichen privatrechtlichen Arbeitsverhältnis bei einem öffentlich-rechtlichen Dienstherrn sowie Zeiten eines Grundwehrdienstes oder Zivildienstes sind zu berücksichtigen. Zeiten vor der Einstellung in ein Beschäftigungsverhältnis bei einem öffentlich-rechtlichen Dienstherrn können bis zu insgesamt 5 Jahren berücksichtigt werden, sofern die in dieser Zeit ausgeübte Tätigkeit zur Ernennung geführt hat. Die Summe der Zeiten nach den Sätzen 3 und 4 wird auf volle Monate abgerundet. Die Entscheidung über das Vorliegen der Voraussetzungen des Satzes 4 trifft die zuständige oberste Dienstbehörde oder die von ihr bestimmte Stelle.
(2) Das Grundgehalt steigt bis zur fünften Erfahrungsstufe im Abstand von zwei Jahren, bis
zur neunten im Abstand von drei Jahren und darüber hinaus im Abstand von vier Jahren.
(3) Der Aufstieg in den Erfahrungsstufen wird um Zeiten einer Beurlaubung ohne Dienstbezüge sowie um Zeiten einer Unterbrechung des Beschäftigungsverhältnisses hinausgeschoben. Dies gilt nicht für
1. Zeiten einer Kinderbetreuung bis zu drei Jahren für jedes Kind,
2. Zeiten der tatsächlichen Pflege von nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftigen
nahen Angehörigen (Eltern, Schwiegereltern, Ehegatten, Geschwistern oder Kindern)
bis zu drei Jahren für jeden nahen Angehörigen,
3. Zeiten einer Beurlaubung ohne Dienstbezüge, wenn die oberste Dienstbehörde oder
die von ihr bestimmte Stelle vor Beginn der Beurlaubung schriftlich anerkannt hat,
dass der Urlaub dienstlichen Interessen oder öffentlichen Belangen dient,
4. Zeiten eines Grundwehrdienstes oder Zivildienstes.
Zeiten nach Satz 1 werden auf volle Monate abgerundet.
(4) Der Beamte verbleibt in seiner bisherigen Erfahrungsstufe, solange er vorläufig des
Dienstes enthoben ist. Führt ein Disziplinarverfahren nicht zur Entfernung aus dem Dienst
oder endet das Dienstverhältnis nicht durch Entlassung auf Antrag des Beamten oder infolge
strafgerichtlicher Verurteilung, so regelt sich das Aufsteigen im Zeitraum seiner vorläufigen
Dienstenthebung nach Absatz 2.
(5) Die Berechnung und die Festsetzung des Zeitpunkts des Beginns des Aufsteigens in den
Erfahrungsstufen sind dem Beamten schriftlich mitzuteilen.


RentenPlus - die Riesterrente zum Sondertarif für Gewerkschaftsmitglieder
Mit dem "RentenPlus" des DGB können Gewerkschaftsmitglieder für sich oder deren Angehörige eine besonders gute Riesterrente zum Sondertarif abschließen. Jetzt Vorteile sichern und ein persönliches Angebot anfordern.

mehr zum Thema:

 

Ratgeber
RatgeberService für den öffentlichen Dienst - jedes Buch nur 7,50 Euro.
Die beliebte Ratgeberreihe für Beamte und den öffentlichen Dienst umfasst mehrere Buchtitel, beispielsweise "Die Beamtenversorgung".
Mehr Informationen
© 2008 • www.besoldungsrecht.de • Alle Rechte vorbehalten