Wissenswertes für Beamtinnen und Beamte - Ausgabe 2009: Kapitel 2. Service (Teil 2). Das Schöneberger Forum - Fachtagung für den öffentlichen Sektor

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Service Teil 2

Fachtagung für den öffentlichen Sektor
Mit dem Schöneberger Forum bietet der DGB eine Diskussionsplattform für die Fortentwicklung des öffentlichen Dienstrechts. Es steht für fachlichen Dialog, politische Auseinandersetzung und Kommunikation. Zu dieser Tagung für den gesamten öffentlichen Sektor lädt der DGB einmal jährlich im Herbst in Kooperation mit der Zeitschrift „Der Personalrat“ nach Berlin ein. Der Teilnehmerkreis ist sehr vielschichtig. Beamtinnen und Beamte, Personalräte sowie Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter treffen mit namhaften Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Die Themen der Schöneberger Foren werden aus der gemeinsamen beamtenpolitischen Arbeit des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften des öffentlichen Dienstes (GdP, GEW, IG BAU, IG BCE, TRANSNET und ver.di) entwickelt. Podiumsdiskussionen und kleinere Fachforen bieten Raum, die Aspekte eines Themas detailliert auszuleuchten. Der traditionelle „Berliner Abend“ beendet den ersten Veranstaltungstag und gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Gelegenheit, die Themen der Veranstaltung bei Musik und einem Imbiss zu vertiefen.

Die Veranstaltung im Rathaus Schöneberg
Der Name des Forums ist durch den Veranstaltungsort geprägt – dem traditionsreichen Berliner Rathaus Schöneberg am John-F.-Kennedy-Platz 1. Der Tagungsbereich liegt überwiegend in der zweiten Etage. Die Brandenburghalle ist das kommunikative Zentrum des Schöneberger Forums. Hier befinden sich der Tagungscounter, die zahlreichen Informationsstände der Aussteller sowie ein Catering, das während des gesamten Forums Erfrischungsgetränke und Kaffee sowie einen Imbiss bereithält.

Das Rathaus Schöneberg
Das Rathaus Schöneberg wurde zwischen 1911 und 1914 für über 6 Millionen Reichsmark erbaut. Mit einer Frontbreite von 93 Metern und einer Grundfläche von rund 10.000 qm ist es sichtbares Zeichen des Wohlstands der einst selbständigen Stadt Schöneberg. Neben fünf offenen Lichthöfen dient ein sechster, glasüberdachter als Galerie. Der Turm, der die Freiheitsglocke beherbergt, ist 70 m hoch. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schöneberger Rathaus stark zerstört. Das Dach war zu großen Teilen abgedeckt, sämtliche Fassaden beschädigt und die Flügel an der West- und Nordseite eingestürzt. In den Jahren 1945 bis 1955 wurde das Rathaus wieder aufgebaut. Hierbei wurden die Fassaden vereinfacht wiederhergestellt. 1949 zogen der Oberbürgermeister und die Alliierten Verbindungsoffiziere ins Schöneberger Rathaus ein. Es wurde für über 40 Jahre politischer Mittelpunkt der geteilten Stadt Berlin. Vor seinen Toren versammelte sich immer wieder die Berliner Bevölkerung. Am 26. Juni 1963 hielt der amerikanische Präsident John F. Kennedy seine unvergessene Rede. Nach dem Mauerfall 1989 zog der Regierende Bürgermeister 1991 mit der Senatskanzlei ins Rote Rathaus. Seit April 1993 gehört das Rathaus wieder dem Bezirk Schöneberg allein. Heute dient es als Außenstelle des Bezirksamtes und als Veranstaltungsort für Tagungen und Kongresse.


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