Besoldung: Gewerkschaften protestieren gegen Besoldungspläne

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Besoldung: Gewerkschaften protestieren gegen Besoldungspläne



Die Besoldungserhöhung für Hessens Beamtinnen und Beamte soll niedriger ausfallen als bisher angekündigt. Im Gesetzentwurf, den die Fraktionen von CDU und FDP in den Landtag einbrachten, wurde die Anhebung für 2013 und 2014 von je 2,8 auf 2,6 Prozent gekürzt sowie die tariflich vorgesehenen Einmalzahlungen nicht auf den Beamtenbereich übertragen. Die Betroffenen würden gegenüber den Tarifkräften schlechtergestellt, bemängeln DGB und GEW. Sie beziehen bei der Betrachtung auch die Wochenarbeitszeit ein, die mit 42 Stunden seit zehn Jahren auf dem bundesweit höchsten Niveau liegt. Hessen, das nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft deutscher Länder ist, hatte sich am 16. April 2013 mit den Gewerkschaften auf einen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst geeinigt. Die Tarifbeschäftigten bekommen demnach in den nächsten zwei Jahren insgesamt 5,6 Prozent mehr Geld. Die
Gewerkschaften fordern die Landtagsabgeordneten nun auf, den Gesetzentwurf so zu ändern, dass das Tarifergebnis zeit- und inhaltsgleich auf die Beamten übertragen wird.

Quelle: MAGAZIN für Beamtinnen und Beamte, Ausgabe 6/2013
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