Besoldung: Senatorin und Beamte auf Konfrontationskurs

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Besoldung: Senatorin und Beamte auf Konfrontationskurs



In Bremen ist der Unmut der Beamtinnen und Beamten über die Besoldungspläne der Regierungskoalition ungebrochen. Auch vor der zweiten Lesung des Gesetzentwurfes protestierten sie vor der Bürgerschaft. Bereits am 16. Mai hatten sie sich dort zum Streik versammelt. „Tarifergebnis auf die Besoldung übertragen!

Ihr tretet uns mit Füßen!“ lautete der Aufruf des DGB. Beamtinnen und Beamte sowie Versorgungsempfängerinnen und –empfänger der Besoldungsgruppen bis A 10 sollen ab 1. Juli 2,65 Prozent mehr Geld bekommen. Am 1. Juli 2014 sollen ihre Bezüge um weitere 2,95 Prozent steigen. Für die Gruppen A 11 und A 12 ist ein Anstieg um 1 Prozent geplant, die übrigen sollen eine Nullrunde hinnehmen. Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) kritisierte, die Beamten seien „maßlos in dem Gefühl, Opfer zu sein“ und ihre Argumentationslinie gehöre in den Kindergarten. Aus Protest gegen „die geringschätzigen Äußerungen“ der Senatorin und die Auseinandersetzungen um die Übernahme des Tarifergebnisses sagte die GdP ihren Festakt zum 50-jährigen Bestehen des Landesbezirks, der im Rahmen eines Senatsempfangs geplant war, ab.

Quelle: MAGAZIN für Beamtinnen und Beamte, Ausgabe 6/2013
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